INFOVERANSTALTUNG am Do, 20.05.2021, 10 Uhr
Tagesmutter/Tagesvater als Beruf
Das Informationsportal für die Kindertagespflege in Berlin

Aktuelles

01.04.2021

Alle Berliner Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen werden wegen des steigenden Infektionsrisikos ab 8. April geschlossen. Das hat der Senat am 01.04.2021 entschieden. Die Einrichtungen der Kindertagesförderung bieten jedoch eine Notbetreuung für jene Eltern an, die zur Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit dringend auf eine solche Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind. Mindestens ein Elternteil muss dabei in einem systemrelevanten Bereich beruflich tätig sein.

Die Notbetreuung können auch Eltern von Vorschulkindern, Alleinerziehende, die keine andere Betreuungsmöglichkeit organisieren können sowie Eltern, bei deren Kindern aus besonders dringenden pädagogischen Gründen eine Betreuung erforderlich ist, in Anspruch nehmen. Besonders dringende pädagogische Gründe sind unter anderem Behinderungen, Sprachförderbedarf sowie Kinderschutz.

Die Liste der Anspruchsberechtigten für die Notbetreuung finden Sie unter folgendem Link:
www.berlin.de/sen/bjf/corona/uebersicht-der-berufsgruppen-notbetreuung.pdf

Quelle: Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 01.04.2021

01.04.2021

Kinder mit Erkältungssymptomatik werden aktuell nicht betreut. Dies betrifft auch Kinder mit Husten oder Schnupfen ohne Fieber.

Alternativ kann das Ergebnis eines aktuellen negativen Schnelltests/Selbsttests vorgewiesen werden. Die Durchführung und Aktualität des Tests sind durch Eigenerklärung oder Bescheinigung der Teststelle zu bestätigen.

Der Selbsttest kann auch, soweit dies organisatorisch möglich ist, vor Ort durch die Eltern durchgeführt werden. In diesem Zusammenhang wurde bisher auf die Möglichkeit einer Testung in den Berliner Teststellen verwiesen. Dieser Hinweis wurde jetzt korrigiert. Die Berliner Teststellen testen keine (symptomatischen) Kinder unter 6 Jahren.
(Quelle: www.berlin.de/sen/bjf/corona/kita/ Stand: 31. März 2021)

Weitere Informationen finden Sie auf den Corona-Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zu Kitas und Kindertagespflege:

› www.berlin.de/sen/bjf/corona/kita/

24.03.2021

Anfrage im Abgeordnetenhaus

Auf die schriftliche Anfrage des Abgeordneten Mario Czaja (CDU) zum Thema: Masken, Schnelltests und Luftreinigungsgeräte in der Kindertagespflege wurde jetzt die Antwort der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 11. März 2021 veröffentlicht:

› Antwort auf die schriftliche Anfrage:
„Masken, Schnelltests und Luftreinigungsgeräte in der Kindertagespflege“

18.03.2021

In dem Schreiben vom 17.03.2021 informiert die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie über die Impf-Situation, nachdem die Impfungen mit dem Impfstoff von Astra Zeneca ausgesetzt wurden.

› 12. Information für Kindertagespflege

17.03.2021

In diesem Schreiben informiert die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie über die Impfeinladungen und dass Kindertagespflegepersonen Selbsttests erhalten.

Leider hat sich die Impfsituation durch das Aussetzen von Astra Zeneca schon wieder verändert. Impftermine mit diesem Impfstoff werden jetzt erst einmal abgesagt und in den nächsten Tagen wird sich herausstellen, wie es dann weitergeht.

Es wird darauf hingewiesen, dass es keine Impfpflicht gibt, sondern dass sich die Kindertagespflegepersonen entscheiden können, ob sie sich impfen lassen möchten. Im Interesse der Allgemeinheit und zum Schutz ihrer selbst und der betreuten Kinder wäre es überaus wünschenswert, wenn möglichst viele dieses Impfangebot annehmen würden.

› 11. Information für Kindertagespflege

16.03.2021

Jugend-Rundschreiben Nr. 2/2021

Die Ausführungsvorschrift Kindertagespflege wurde am 23.06.2020 rückwirkend zum 01.01.2020 geändert. Weiteres kann durch die für Jugend zuständige Senatsverwaltung in Rundschreiben geregelt werden.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat am 04.03.2021 in dem Jugend-Rundschreiben Nr. 2/2021 redaktionelle Änderungen bzw. Klarstellungen vorgenommen, die im Vorgriff auf weitere AV-Änderungen schon mitgeteilt und angewendet werden sollen.

Folgende Regelungen der Ausführungsvorschrift zur Kindertagespflege werden dazu erläutert:

  • Kinder mit besonderem individuellen Förderbedarf
  • Kindertagespflege für Kinder über 3 Jahre
  • Erste Hilfe Kurs
  • Mietzuschuss
  • Darlehensvertrag
  • Mitteilungspflicht an die Finanzämter bezüglich der Einnahmen nach § 93 a Abgabenordnung

› Jugend-Rundschreiben Nr. 2/2021

05.03.2021

Ab dem 09.03.2021 werden Kita und Kindertagespflege wieder für alle Kinder öffnen und einen eingeschränkten Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen anbieten.

Die Kitas öffnen für 7 Stunden. Sie werden außerdem jeweils eine Gruppe für Ganztagskinder anbieten. Dabei wird auf stabile Betreuungsgruppen geachtet. In Anlehnung dessen und mit Blick auf die kleinen festen Betreuungsgruppen in der Kindertagespflege wird hier ohne Einschränkungen geöffnet.

Die Eltern bleiben weiterhin aufgefordert, sich hinsichtlich ihres individuellen Betreuungsbedarfs auf den notwendigen Umfang zu beschränken und diesen regelmäßig mit der Kindertagespflegeperson abzustimmen.

Voraussichtlich in der 10. Kalenderwoche (8. bis 14. März) werden die Kindertagespflegepersonen durch die Jugendämter personifizierte Schreiben für die Impfung erhalten, mit denen die Kindertagespflegepersonen dann einen Impftermin vereinbaren können.

Weitere Informationen:

› 10. Kindertagespflege-Informationsschreiben der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 04.03.2021

› Information an alle Eltern von Kindertagespflegekindern der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 04.03.2021

25.02.2021

Berlin wird nun den Kindertagespflegepersonen und den Beschäftigten in Kitas sowie an Förderschulen (Förderzentren) eine möglichst rasche Impfung ermöglichen.

Berechtigte erhalten in Kürze eine Impf-Einladung mit Informationen für die individuelle Terminvereinbarung in einem Berliner Impfzentrum. Die Impfung erfolgt in der Regel mit dem Wirkstoff AstraZeneca. Aus Sicht der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sowie der Gesundheitsverwaltung besteht eine besondere Dringlichkeit bei Kita-Fachkräften und Kindertagespflegepersonen sowie Dienstkräften an Förderzentren.

› Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 24.02.2021

19.02.2021

Ab dem 22.02.2021 wird die Notbetreuung in der Kindertagespflege auf 80% ausgeweitet, d.h. wenn eine Kindertagespflegeperson eine Pflegeerlaubnis für 5 Kinder hat, darf sie 4 Kinder betreuen.

Während der Betreuung der Kinder in der Kindertagespflegestelle besteht keine Maskenpflicht. Bei Begegnungen in geschlossenen Räumen zwischen Erwachsenen gilt hingegen weiterhin eine Maskenpflicht.

Dies hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie am 17.02.2021 im 8. Informationsschreiben für die Kindertagespflege und einem Schreiben an die Eltern mitgeteilt.

 › 8. Informationsschreiben für Kindertagespflegepersonen vom 17.02.2021

› Elterninformation Kindertagespflege vom 17.02.2021

18.02.2021

Der Bundesverband für Kindertagespflege hatte auch für dieses Jahr einen „Tag der Kindertagespflege“ auf der Didacta-Bildungsmesse geplant. Die Messe als Präsenzveranstaltung musste wegen der Corona-Pandemie leider abgesagt werden. Der Tag der Kindertagespflege soll aber trotzdem stattfinden - online!

Am Samstag, 27.03.2021 von 10:30 bis 14:00 Uhr wird es interessante Impulse für die pädagogische Praxis geben:

  • Räume bilden – Bildungs- und Erfahrungsräume für Kinder im Haushalt der Kindertagespflegeperson gestalten
  • Bewegungsförderung in der Kindertagespflege
  • „Wohlbefinden als Raum für junge Kinder“

Interessent*innen sind herzlich eingeladen, an diesen Vorträgen direkt per Live-Stream teilzunehmen und dabei neue Anregungen für ihre pädagogische Praxis mitzunehmen.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen: › www.bvktp.de

15.02.2021

Aufgrund des Senatsbeschlusses vom 11.02.2021 bleiben die Berliner Kitas und Kindertagespflegestellen weiterhin bis 07. März 2021 im Notbetrieb. Eine Notbetreuung ist nur in bestimmten Fällen möglich.

Die Notbetreuung kann nur im Falle eines außerordentlich dringlichen Betreuungsbedarfs von Alleinerziehenden sowie Familien, bei welchen ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet, in Anspruch genommen werden. Auch Familien, die sich in einer sozial schwierigen Situation befinden oder deren Kinder einer besonderen pädagogischen Förderung bedürfen, haben Anspruch auf die Notbetreuung. Hierzu ist vorab die telefonische Abstimmung mit der Einrichtung erforderlich.

Zur Liste der systemrelevanten Berufen für die Notbetreuung in Schulen und Kitas – PDF

Weitere Informationen zu Schulen und Kitas finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Quelle: Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Informationen zum Coronavirus (Covid-19) vom 14.02.2021 zu Schulen und Kitas

09.02.2021

Themen zur Kindertagespflege

  • 30 Jahre KJHG in der Pflegekinderhilfe und Kindertagespflege
  • 30 Jahre gesamtstädtische Beratungsstelle Kindertagespflege
  • Fortbildungsprogramm Kindertagespflege 2021
  • Statistik: Kindertagesbetreuung in Berlin zum Stichtag 1. März 2020
  • Für geflüchtete Kinder bedeutet das Homeschooling eine besondere Belastung

› Download: Fachzeitschrift Pflegekinder 2/2020 als PDF-Dokument

Weitere Ausgaben der Fachzeitschrift Pflegekinder finden Sie im › Servicebereich

09.02.2021

Die Landesberatungsstelle für Kindertagespflege der Familien für Kinder gGmbH führt auch in 2021 das kostenfreie Angebot, welches durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie finanziert wird, fort: Berliner Kindertagespflegepersonen können sich weiterhin kostenfrei professionell in steuerrechtlichen Fragen beraten lassen. Die Beratung erfolgt durch Herrn Staenicke und sein Team von „mein steuerberater“ in Berlin-Wilmersdorf.

Kostenfrei ist die Beratung für Sie nur, wenn die Anmeldung über die Familien für Kinder gGmbH erfolgt. Weitere Informationen:

› Infoblatt: Kostenfreie Beratung zu steuerrechtlichen Fragen für Berliner Kindertagespflegepersonen

22.01.2021

Liste systemrelevanter Berufe und soziale Aspekte entscheidend für Betreuung

Ab Montag, 25. Januar 2021, sind die Berliner Kitas und Kindertagespflegestellen geschlossen und stellen auf einen Notbetrieb um. Die Notbetreuung kann ab dann nur für Kinder in Anspruch genommen werden, wenn ein Elternteil einen sogenannten systemrelevanten Beruf ausübt, von Alleinerziehenden sowie in Fällen einer besonderen sozialen Belastung oder einem besonderen pädagogischen Bedarf. Die Regelung gilt vorerst bis zum 14. Februar 2021.

Im Einzelnen gilt für die Berliner Kitas und Kindertagespflege nun Folgendes:

  • Kitas und Kindertagespflegestellen werden ab dem 25. Januar 2021 geschlossen. Sie bieten aber ab diesem Zeitpunkt flächendeckend einen Notbetrieb an. Die SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurde entsprechend angepasst.
  • Die Notbetreuung steht Eltern offen, wenn sie einen außerordentlichen dringlichen Betreuungsbedarf für ihre Kinder haben. Dieser kann auch nur an einzelnen Tagen oder stundenweise bestehen. Eltern sind dringend aufgefordert, dies bei der Bedarfsanmeldung zu berücksichtigen.

Zusätzlich zum außerordentlichen dringlichen Betreuungsbedarf muss eines der folgenden Kriterien erfüllt sein:

    • Ein Elternteil übt einen Beruf aus, der auf der Liste der sogenannten systemrelevanten Berufe Diese Liste enthält die Berufe, die nach Einschätzung der Innenverwaltung zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur der Stadt unverzichtbar sind (KRITIS-Liste). Sie wird am morgigen Donnerstag den Kita-Trägern übermittelt und auf den Internetseiten der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie veröffentlicht. Auch im Homeoffice kann ein Betreuungsanspruch bestehen.
    • Ein Elternteil ist alleinerziehend. Der zeitliche Anspruch bemisst sich nach dem Umfang des außerordentlichen Betreuungsbedarfs.
    • Die Familie befindet sich in einer sozial schwierigen Situation oder es besteht ein besonderer pädagogischer Bedarf (Entscheidungen im Einzelfall)
  • Grundsätzlich soll im Kita-Notbetrieb jeweils mindestens eine Gruppe mit Ganztagsbetreuung angeboten werden, um systemrelevante Berufstätige zu unterstützen.
  • Die durchschnittliche wöchentliche Auslastung soll in Kitas den Wert von 50 Prozent nicht überschreiten, in der Kindertagespflege 60 Prozent. Ist dies der Fall, können weitere Kriterien wie eine Priorisierung bestimmter Berufe herangezogen werden. Diese werden in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Inneres festgelegt. Bei sehr geringen Auslastungen können auch Bedarfe außerhalb der Systemrelevanz berücksichtigt werden.
  • Kitas, die überdurchschnittlich viele Kinder von Eltern systemrelevanter Berufe betreuen, können in Abstimmung mit der Kita-Aufsicht abweichende Regelungen vereinbaren. Dies gilt auch bei nicht ausreichend vorhandenem Personal.

Für Fragen von Eltern, die nicht vor Ort in den Kitas geklärt werden können, ist die Kita-Hotline der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie geschaltet. Sie ist werktags zwischen 9 und 13 Uhr erreichbar, Tel. 030 90227-6600.

Schriftliche Fragen können per E-Mail an die Kita-Notfallbetreuung gerichtet werden: Kita.Notfallbetreuung@senbjf.berlin.de

Weitere Informationen und eine Liste der systemrelevanten Berufe finden Sie unter:
› www.berlin.de/sen/bjf/corona/kita

› 7. Informationsschreiben der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zur Betreuung in Berliner Kindertagespflegestellen ab dem 25.01.2021

18.01.2021

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie informiert in einem Schreiben, das über die Jugendämter an alle Berliner Kindertagespflegepersonen gesandt wird, über Regelungen zu Online- und Präsenz-Fortbildungen:

› Schreiben SenBJF vom 18.01.2021

07.01.2021

Die Berliner Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen bieten aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen weiterhin lediglich eine Notversorgung für die Berliner Familien und ihre Kinder an. Die Notversorgung kann bei einem durch die Eltern eingeschätzten außerordentlichen und dringlichen Betreuungsbedarf in Anspruch genommen werden. Die Eltern sind allerdings aufgefordert, die Betreuung ihrer Kinder soweit wie möglich zu Hause beziehungsweise anderweitig zu organisieren. Um die Kontaktreduzierung auch im weiteren Verlauf des Lockdowns zu gewährleisten, wird die Inanspruchnahme der Betreuungsangebote in der Kindertagesförderung laufend evaluiert.

Quelle: Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 06.01.2021

04.01.2021

Damit Kinder besser durch die dunkle Jahreszeit kommen, erhalten die Berliner Kindertagespflegestellen 6.000 Reflektor-Warnwesten. Darüber hinaus statten die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und die Koordinierungsstelle für das Bundesprogramm ProKindertagespflege sie mit 1.800 Mund-Nasenschutz-Masken aus. Der Gesamtwert für diese Schutzausrüstung beträgt rund 30.800 Euro. Insgesamt gibt es in Berlin 1.457 Kindertagespflegestellen, die insgesamt rund 5.300 Kinder betreuen und fördern.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Neben dem Gesundheitsschutz der Kindertagespflegepersonen liegt uns die Sicherheit kleiner Kinder im Straßenverkehr am Herzen. Gerade jetzt, wo es draußen lange dunkel ist, wollen wir, dass andere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer die Kinder frühzeitig sehen und Rücksicht auf sie nehmen.“

Die Mund-Nasenschutz-Masken und Reflektor-Warnwesten stehen seit dem 14.12.2020 zur Verfügung. Sie wurden zunächst an die Fachberatungen für Kindertagespflege der Jugendämter in den zwölf Bezirken geliefert. Von dort werden sie an die Kindertagespflegepersonen verteilt.

Quelle: Newsletter 46/2020 der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Berlin

04.01.2021

Wie in jedem Jahr werden zum 01.01.2021 wieder die Rechengrößen für die Sozialversicherungsbeiträge und der Grundfreibetrag für die Einkommensteuer angepasst. Es gelten dann für selbstständig tätige Kindertagespflegepersonen folgende Beträge:

  • Die Mindestbemessungsgröße für die Kranken- und Pflegeversicherung beträgt 1.096,67 €.
  • Krankenversicherungsbeitragssätze und Mindestbeiträge:
    • Krankenversicherung ohne Krankentagegeldversicherung: 14,0 % = mindestens 153,53 €
    • Krankenversicherung mit Krankentagegeldversicherung: 14,6 % = mindestens 160,11 €.
    • Liegt das steuerpflichtige Einkommen über der Mindestbemessungsgröße, werden die Beiträge entsprechend prozentual errechnet.
    • Zusätzlich werden die Zusatzbeiträge der Krankenkassen in Höhe von ca. 1,3% fällig.
  • In der gesetzlichen Familien-Krankenversicherung kann mitversichert sein, wer nicht mehr als 470,00 € steuerpflichtiges Einkommen monatlich erzielt.
  • Pflegeversicherung: 3,05 % (mit eigenen Kindern) bzw. 3,3 % (ohne eigene Kinder), d.h. 33,45 € bzw. 36,19 €.
  • Rentenversicherung: 18,6 %, Mindestbeitrag: 83,70 €.
  • Der Grundfreibetrag für die Einkommensteuer liegt 2020 bei 9.744,00, bei zusammen veranlagten Verheirateten bei 19.488,00 €.

Quelle: Bundesverband für Kindertagespflege e. V. › www.bvktp.de

01.01.2021

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