INFOVERANSTALTUNG am Di, 09.06.2020, 10 Uhr
Tagesmutter/Tagesvater als Beruf
Das Informationsportal für die Kindertagespflege in Berlin

Aktuelles

28.05.2020

Aktuelle Informationen zu den Corona-Maßnahmen für Kitas, Kindertagespflege und Fachkräfte finden Sie auf der Homepage der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie:

www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus

29.04.2020

Aufgrund der Coronapandemie muss der 7. Tag der offenen Tür in der Berliner Kindertagespflege am 16.5.2020 leider ausfallen. Ob er im Herbst 2020 nachgeholt werden kann oder im Frühjahr 2021 stattfindet, wird sich erst im Spätsommer entscheiden.

28.04.2020

Neue Informationen aus der Senatsverwaltung:

Die Kindertagespflegepersonen sollen diese Informationen an die Eltern der Kindertagespflegekinder weitergeben.

Bitte beachten:

  • In der Elterninformation ist ausgeführt, dass die Eltern die Eigenerklärung bei den Kindertagespflegepersonen abgeben sollen. Die Kindertagespflegepersonen können sie an die Fachberatungen im zuständigen Standortjugendamt weiterleiten. Die Eltern können sie aber auch parallel  an das Jugendamt senden. Über die Notfallbetreuung und auch über eventuelle Verlegungen, weil die Kindertagespflegeperson zur Risikogruppe gehört, entscheidet die Fachberatung des Jugendamtes.
  • Der vorletzte Absatz in der Elterninformation bezüglich der Beratung durch Elternvertreter oder dem LEAK bezieht sich nur auf Kindertageseinrichtungen.

Des Weiteren teilt die Senatsverwaltung mit, dass der Verzicht auf die Einziehung des Elternbeitrages, (hier 23 € Essensgeld pro Monat), ab Mai 2020 auch für alle Kinder in Kindertagespflege gilt. Für Kindertagespflegekinder in Notfallbetreuung ist der Beitrag weiterhin zu entrichten.

In einer Mail an die Kitaleiterinnen und Kitaleiter, wurden folgende Informationen versandt:
Sehr geehrte Kitaleiterinnen und Kitaleiter, sehr geehrte Trägervertreterinnen und -vertreter,
anbei übersende ich Ihnen die 2. Elterninformation, der die Eltern die weiteren Stufen der Erweiterung des Betreuungsbetriebs und die hierfür erforderlichen Voraussetzungen entnehmen können. Wichtig hierin ist u.a. der Hinweis, dass es in der aktuellen Situation ggf. geänderte Öffnungszeiten gibt, die Betreuungszeiten vom Kita-Gutschein abweichen können oder aber auch stunden- oder tageweise Betreuungen möglich sind. Bitte händigen Sie diese Informationen Ihren Eltern aus bzw. hängen Sie die Information für alle Eltern sichtbar aus.

23.04.2020

Das 11. Trägerschreiben und weitere Informationen der Senatsverwaltung zur Kindertagesbetreuung gelten auch für die Kindertagespflege und sind von der Senatsverwaltung bereits an die Fachberatungen der Jugendämter mit der Bitte der Weiterleitung an die Kindertagespflegepersonen gemailt worden.

In die Liste der anspruchsberechtigten Berufe ist jetzt unter I.13 auch die Kindertagespflege aufgenommen worden. Das bedeutet, dass Kindertagespflegepersonen, die Notbetreuung machen, für ihre eigenen Kinder auch Notfallplätze in Kita und Schule erhalten können.

› 11. Trägerschreiben Kindertagesbetreuung

› Notbetreuung: Liste der anspruchsberechtigten Berufe gültig ab 27.04.2020

› Notbetreuung: Eigenerklärung der Eltern

23.04.2020

Für Elterngespräche kann es sinnvoll sein, Corona-Informationen in verschiedenen Sprachen weiterzugeben.

Das Internetportal der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung bietet Informationen in mehreren Sprachen:

› www.integrationsbeauftragte.de/corona-virus

Informationen zu Corona in 26 verschiedenen Sprachen, bietet die International Organization for Migration - Italy:

› www.italy.iom.int (PDF-Dokument)

22.04.2020

Die Unfallkasse hat Hygiene-Empfehlungen für Kindertageseinrichtungen veröffentlicht. Sie sind zwar auf die Kita ausgerichtet, geben aber auch Hinweise zum Verhalten in der Kindertagespflege.

>>> Empfehlungen zum Schutz von Beschäftigten und Kindern in Kindertageseinrichtungen vor einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2)

22.04.2020

Ab dem 27. April 2020 haben zunächst folgende Personengruppen Anspruch auf eine Betreuung in Kitas, Kindertagespflege und Schulen:

Eltern – systemrelevante Berufe
Alle Eltern, die in einem als systemrelevant anerkannten Beruf arbeiten (gemäß der überarbeiteten Liste der anspruchsberechtigten Berufe); die bisherige Zwei-Eltern-Regelung entfällt (d. h. der Anspruch aller bisher im Rahmen der Notbetreuung bereits anspruchsberechtigten Kinder bleibt erhalten); sowie neu

Alleinerziehende
Alle Alleinerziehenden (hier definiert als Mütter oder Väter, die ledig, verwitwet, dauernd getrennt lebend oder geschieden sind und nicht mit einem anderen Erwachsenen, jedoch mit ihrem Kind oder ihren Kindern in ständiger Haushaltsgemeinschaft zusammenleben).

Kinderschutz
Unabhängig von der beruflichen Situation der Eltern sind Kinder, für die Betreuung unter Gesichtspunkten des Kinderschutzes notwendig ist, mit einer Entscheidung des Jugendamtes/des Regionalen Sozialen Dienstes (ggf. auch telefonisch) weiterhin anspruchsberechtigt. Dieses gilt auch für Kinder aus Familien mit besonders herausfordernden familialen Situationen. In diesen Fällen können die Einrichtungen im Einzelfall Betreuungsangebote unterbreiten.

In jedem Fall bleibt der bisherige Vorrang der häuslichen Betreuung bestehen. Folglich gibt es weiterhin keinen Anspruch auf Notbetreuung, sofern es im Einzelfall eine Möglichkeit zur häuslichen Betreuung gibt.

Die Schul- und Kitaleitungen und Kindertagespflegestellen entscheiden auf der Grundlage der Selbsterklärung.

› Aktuelle Liste der systemrelevanten Berufsgruppen mit Elternerklärung gültig ab 27. April 2020

Quelle: www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus (22.04.2020 - 14:09)

22.04.2020

In Berlin gelten weiterhin Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. In ihrem Newsletter 10/2020 weist die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie jedoch darauf hin, dass pädagogisch begleitete Außenaktivitäten von Kleingruppen im Bereich der Kindertagesbetreuung ab Montag dem 27. April von der Kontaktbeschränkung ausgenommen sind.

16.04.2020

Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen ist die gesamtstädtische Beratungsstelle über eine Telefon-Nr. und per E-Mail zu erreichen:

Bereich Kindertagespflege

Tel.: 0176 / 87 54 14 63 (Mo. bis Fr. von 10:00 bis 14:00 Uhr)

E-Mail: bittner@familien-fuer-kinder.de

07.04.2020

Um die Verbreitung des Corona Virus einzudämmen, sind wir angehalten, Sozialkontakte einzudämmen und uns möglichst in unserer Wohnung aufzuhalten. Rausgehen ist zwar erlaubt, jedoch idealerweise nur zu zweit und die Spiel- und Sportplätze sind auch geschlossen.

In dieser Situation wird selbst die größte Wohnung manchmal zu klein und eigentlich gute Beziehungen werden auf die Probe gestellt. Keiner weiß derzeit, wie lange die aktuellen Maßnahmen aufrechterhalten werden und manche haben Angst, zu erkranken oder ihren Beruf zu verlieren. Sehr junge Kinder teilen diese Sorgen natürlich nicht, aber sie spüren die Anspannung der Erwachsenen und reagieren darauf womöglich mit typischen Stressreaktionen wie Weinen, Schreien, Wutanfällen, Trauer, … Haben Sie Verständnis für die Reaktionen Ihrer Kinder. Sie helfen Ihren Kindern in dieser Situation am besten, indem Sie dafür sorgen, dass Sie ausgeglichen und entspannt bleiben.

Hierzu haben wir einige Tipps und Hinweise für Eltern:

› Tipps und Hinweise für Eltern mit jungen Kindern (PDF)

26.03.2020

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat neue Informationen für Kindertagespflegepersonen mit Vorgaben zur Notbetreuung herausgegeben:

› PDF-Dokument: 2. Information zur angeordneten Schließung aller Kindertagespflegestellen im Land Berlin in Folge der aktuellen Corona-Pandemie vom 25.03.2020

› PDF-Dokument: Notwendigkeit der Notbetreuung in Kindertagespflege - Erklärung der Eltern vom 25.03.2020

Zur Tätigkeitsverpflichtung der Kindertagespflegepersonen heißt es unter Punkt 7:

„Die unabhängig von der Schließung bestehende Tätigkeitsverpflichtung der Kindertagespflegepersonen, laut Vertrag, muss unter Beachtung der besonderen Lage umgesetzt werden. Alle Tagespflegestellen sind Teil des Notsystems. Machen Sie sich bewusst, dass die Notbetreuung wertvolle Arbeitskräfte für das Aufrechterhalten unserer Gesellschaft sichert. Das könnte im Ernstfall auch für Sie und Ihre Familie wertvoll sein.

Sofern es in einer Kindertagespflegestelle temporär keinen Bedarf für Notbetreuung gibt, bleibt die Kindertagespflegestelle als Teil des Notbetreuungssystems in Bereitschaft um Kinder aufzunehmen; diesbezügliche Absprachen treffen Sie bitte mit Ihrem Jugendamt. Sichern Sie Ihre Erreichbarkeit für das Jugendamt und die Eltern innerhalb der üblichen Öffnungszeiten zu.

Wenn Ihre Kindertagespflegestelle aufgrund des Coronavirus geschlossen wird und Sie Kinder in Notfallbetreuung haben, die weiter betreut werden dürfen, benötigen diese Kinder einen Vertretungsplatz. Bitte melden Sie dies sofort Ihrem zuständigen Jugendamt, so dass die Vertretung organisiert werden kann.

Es wird empfohlen, dass Tagespflegepersonen, die keine Kinder in Notbetreuung haben, durchgehend für den Bezirk als Reserve für die Notbetreuung zur Verfügung stehen. Dafür führen die Fachberatungen Ihres Bezirkes eine Liste, welche Kindertagespflegepersonen zur Verfügung stehen.

Kindertagespflegepersonen, die z. B. im Verbund, im Haushalt der Eltern oder in angemieteten Räumen arbeiten und Notfallbetreuung machen, sollen ihre Pflegeerlaubnis mit sich führen, als eine Art Nachweis, dass sie systemrelevante Arbeit leisten. Bei ergänzender Kindertagespflege soll der jeweilige Pflegevertrag als Nachweis dienen.“

17.03.2020

Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 17.03.2020:

Angesichts der Corona-Pandemie werden auch die Kindertagespflegestellen im Land Berlin geschlossen. Das hat der Berliner Senat in seiner heutigen Sitzung beschlossen.

Die Schließung der Kindertagespflegestellen fällt unter die „Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin“. Diese wird laufend an die besonderen Erfordernisse der Corona-Eindämmungsstrategie angepasst. Schulen und Kitas sind in Berlin bereits seit heute bis zum Ende der Osterferien geschlossen.

Die Kindertagespflegestellen schließen ab Mittwoch, 18.3.2020, für die reguläre Betreuung. Ebenso wie Kitas und Schulen müssen auch sie eine Notbetreuung für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen ermöglichen, wenn diese die Betreuung ihrer Kinder nicht anders organisieren können. Informationen dazu erfolgen im Lauf des morgigen Tages. In Berlin werden rund 5.700 Kinder in Kindertagespflegestellen betreut.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie: „Um die Corona-Pandemie einzudämmen, müssen wir die sozialen Kontakte noch weiter reduzieren. Kindertagespflegestellen betreuen überwiegend kleine Gruppen. Dennoch ist ein Risiko nicht auszuschließen. Wir kommen mit diesem Schritt zugleich der Bitte von vielen Tagesmüttern nach. Ich setze auf das Verständnis der betroffenen Familien. Die Schließung ist im Interesse der Gesundheit aller Berliner und Berlinerinnen.“

Quelle: https://www.berlin.de/sen/bjf/service/presse/pressearchiv-2020/pressemitteilung.908199.php

16.03.2020

Voraussichtlich bis zum 19.04.2020

Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen ist die gesamtstädtische Beratungsstelle über eine Telefon-Nr. und per E-Mail zu erreichen:

Bereich Kindertagespflege

Tel.: 0176 / 87 54 14 63 (Mo. bis Fr. von 10:00 bis 14:00 Uhr)

E-Mail: bittner@familien-fuer-kinder.de

16.03.2020

Aus aktuellem Anlass (mögliche Verbreitung des Corona-Virus) müssen wir leider alle Veranstaltungen bis zum 19. April 2020 absagen.

Wir bedauern die Absage sehr. Aber die Gesundheit aller Beteiligten ist uns sehr wichtig.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Entscheidung.

Über eventuelle weitere Maßnahmen und Ersatztermine werden wir Sie informieren.

13.03.2020

Der Senat ist am 13. März um 14 Uhr zusammengekommen, um über weitere Corona-Maßnahmen zu beraten. Welche Beschlüsse und Maßnahmen umgesetzt werden, erfahren Sie auf der Homepage der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie:

https://www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/

05.03.2020

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat ein Schreiben mit Informationen zum Coronavirus (COVID-19) für Angebote der Kinder- und Jugendhilfe erstellt.
Seite 4 ist direkt für die Kindertagespflege.

› Informationen zu Coronavirus (COVID-19) für Angebote der Kinder- und Jugendhilfe
(PDF, Stand 03.03.2020)

03.03.2020

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie informiert auf ihrer Homepage über Verhaltensweisen in Bezug auf das Coronavirus und über das Angebot einer Hotline. Wenn Sie Fragen haben, finden Sie hier eventuell die Antworten:

>>> www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/wichtige-infos-fuer-kitas-kindertagespflege-und-jugendhilfeeinrichtungen

>>> www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/

Wir können Ihnen darüber hinaus keine Fragen zum Coronavirus beantworten.

Sobald wir weitere Informationen erhalten, informieren wir Sie selbstverständlich.

03.03.2020

Das Masernschutzgesetz ist zum 1.3.2020 in Kraft getreten. Auch wenn noch nicht alle Fragen geklärt sind, z. B. die zur Impfpflicht von Angehörigen, hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie jetzt grundlegende Informationen zur Umsetzung des Masernschutzgesetzes in der Kindertagespflege herausgegeben:

› Masernschutz in der Kindertagespflege - Informationen der Senatsverwaltung BJF

07.02.2020

Kindertagespflege in Berlin:
Fester Bestandteil des GUTE-KiTa-Gesetzes oder Restebude auf Ramschniveau?
Schriftliche Anfrage vom 18.09.2019 Maik Penn (CDU)
>>> Drucksache 18/21071

Kindertagespflege in Berlin (I):
Nachfragen zur Schriftlichen Anfrage Drucksache 18/21071
Schriftliche Anfrage vom 08.01.2020 Maik Penn (CDU)
>>> Drucksache 18/22041
 
Kindertagespflege in Berlin (II):
Provozierter Existenzverlust durch Steuerrückzahlung?
Schriftliche Anfrage vom 08.01.2020 Maik Penn (CDU)
>>> Drucksache 18/22042
 
Kindertagespflege in Berlin (III):
An welcher Branche orientiert sich die Entlohnung und die Tätigkeitsanforderung?
Schriftliche Anfrage vom 08.01.2020 Maik Penn (CDU)
>>> Drucksache 18/22043
 
Kindertagespflege in Berlin (IV):
Vertretungsmodelle konzeptlos, ziellos und nutzlos?
Schriftliche Anfrage vom 08.01.2020 Maik Penn (CDU)
>>> Drucksache 18/22044
 
Kindertagespflege in Berlin (V):
Ist die Kindertagespflege nur eine Billigvariante von Kitas?
Schriftliche Anfrage vom 08.01.2020 Maik Penn (CDU)
>>> Drucksache 18/22045
 
Kindertagespflege in Berlin (VI):
Bieten Rechtsgrundlagen und Ausführungsvorschriften ausreichende Planungssicherheit?
Schriftliche Anfrage vom 08.01.2020 Maik Penn (CDU)
>>> Drucksache 18/22046
 
Kindertagespflege in Berlin (VII):
Gleiche Behandlung bei gleicher Arbeit?
Schriftliche Anfrage vom 08.01.2020 Maik Penn (CDU)
>>> Drucksache 18/22047
 
Kindertagespflege in Berlin (VIII):
Arbeitszeit- und Entgeltberechnung
Schriftliche Anfrage vom 08.01.2020 Maik Penn (CDU)
>>> Drucksache 18/22048
 
Kindertagespflege in Berlin (IX):
Benachteiligung bei Weiterbildungsangeboten?
Schriftliche Anfrage vom 08.01.2020 Maik Penn (CDU)
>>> Drucksache 18/22049
 
Kindertagespflege in Berlin (X):
Ist die Studie "Reflexion der Arbeitsbedingungen in der Tagespflege" Grundlage für Anpassungen?
Schriftliche Anfrage vom 08.01.2020 Maik Penn (CDU)
>>> Drucksache 18/22050
 
Kindertagespflege in Berlin (XI):
Nichtaufnahme in Kita-Navigator: Ignoranz und bewusste Fehlinformation?
Schriftliche Anfrage vom 08.01.2020 Maik Penn (CDU)
>>> Drucksache 18/22051

07.02.2020

Wird ein einjähriges Kind in einer Tagesgroßpflegestelle betreut, in der neben der Mutter des Kindes eine zweite Tagespflegeperson tätig ist, schließt das die Förderung nicht von vornherein aus. Allerdings muss das Kind rechtlich und tatsächlich ausschließlich dieser anderen Tagespflegeperson zugewiesen sein. Dies hat das Oberverwaltungsgericht mit nunmehr bekanntgegebenem Eilbeschluss vom 29. Januar 2020 entschieden.

Nachdem dem Jugendamt der Stadt Bielefeld bekannt geworden war, dass die Mutter des in einer Tagesgroßpflegestelle geförderten Kindes in gemeinsam genutzten Räumlichkeiten gleichfalls als Tagespflegeperson tätig war, hob sie ihren gegenüber den Eltern des betreuten Kindes ausgesprochenen Bewilligungsbescheid über die Förderung der Tagespflege bezogen auf die gewählte Tagespflegeperson unter Anordnung der sofortigen Vollziehung auf. Den dagegen gerichteten Eilantrag der Antragsteller lehnte das Verwaltungsgericht Minden ab; es sah die vereinbarte Betreuung des Kindes durch die Kollegin der Mutter als Scheingeschäft an. Die hiergegen eingelegte Beschwerde hatte Erfolg.

In der Begründung heißt es u.a.: Nach den gesetzlichen Vorgaben liege eine Tagesgroßpflege nur dann vor, wenn eine vertragliche und pädagogische Zuordnung des einzelnen Kindes zu einer bestimmten Tagespflegeperson gewährleistet sei. Diese Zuordnung sei bei professionellem Berufsverständnis - trotz der zweifellos bestehenden besonderen Bindung des Kindes zu seiner Mutter - auch dann ohne weiteres möglich, wenn die Kindesmutter als weitere Tagespflegeperson für andere Kinder in denselben Räumlichkeiten tätig sei. Die Prüfung und Überwachung der entsprechenden Zuordnung sei Sache des jeweiligen Jugendamtes.
Der Beschluss ist unanfechtbar.

Mehr dazu auf der Homepage des Bundesverbandes Kindertagespflege unter „Aktuelles“: >>> www.bvktp.de

13.01.2020

Themen zur Kindertagespflege

  • Aus dem Fortbildungszentrum: Die Dozentinnen und Dozenten stellen sich vor
  • Fortbildungsprogramm Kindertagespflege 2020
  • Impulse Kindertagespflege 2019
  • Kindertagespflege fördern und ausbauen: Mehr Plätze schaffen und Rahmenbedingungen verbessern
  • MoKiS ermöglicht Kinderbetreuung außerhalb der Kita-Zeiten: 200 Familien vermittelt
  • „Tagespflege in Bewegung“
  • Kindertagesbetreuung unter Dreijähriger im März 2019: +3,7 % gegenüber dem Vorjahr
  • Literaturhinweise:
    Recht und Steuern in der Kindertagespflege – Grundlagen und Empfehlungen für die Praxis
    Was bleibt?! – Tipps und Informationen zur Besteuerung des Einkommens für Kindertagespflegepersonen und die sozialversicherungsrechtlichen Auswirkungen

› Download: Fachzeitschrift Pflegekinder 2/2019 als PDF-Dokument